Diese Krimireihe ist etwas Besonderes, da sie eine Mischung beinhaltet, die es so am deutschen Buchmarkt bislang noch nicht gibt.
Sie bedient nicht nur die allgemeine Zielgruppe der Krimifans und ist aufgrund der eindeutigen Verortung interessant für Leser des Genres „Regionalkrimi“, sie ist auch die erste inklusive Kriminalreihe für Menschen, die etwas über das Leben mit einer Behinderung erfahren oder lernen möchten. Ganz besonders wichtig ist den Autoren dabei, dass dies ohne erhobenen Zeigefinger und nicht nur aus sozialer Erwünschtheit geschieht.
„Unumstritten braucht Deutschland mehr Inklusion. Das ist aber nur möglich, wenn in der Gesellschaft mehr Kenntnis über das Leben von Menschen mit Einschränkungen vorhanden ist. Deswegen haben wir das beliebteste Buchgenre gewählt, um dazu auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise einen Beitrag zu leisten.“
Torsten Pickert und Christoph Bisewski zu ihrem ersten gemeinsamen inklusiven Kriminalroman.
Die Tatsache, dass eine der Hauptfiguren schwerbehindert ist, eröffnet die Möglichkeit, auf die besondere Situation von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen.
Die inklusiven Momente sind geschickt in den Handlungsstrang eingebaut und dominieren nicht den Inhalt. So wird der Leser „by the way“ über die Lebenssituation von Menschen mit Einschränkung informiert und zum Reflektieren angeregt.
Die Autoren der Reihe, Christoph Bisewski und Torsten Pickert haben sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit für eine Behindertenorganisation kennengelernt.
Die gemeinsame Idee zu dieser Krimireihe entstand während der
Corona- Pandemie.
Neben „Auf Sand gebaut“, wird es weitere „inklusive“ Kriminalromane mit Falk und Torge aus Verden geben. Ein Kriminalroman als Einzeltitel kann der Intention, dass der Leser mehr über das Leben von Menschen mit Einschränkung erfahren, nicht gerecht werden, zumal diese Information nicht im Vordergrund stehen soll. Aus diesem Grund wurde der Verden Krimi von Anfang an als Krimireihe konzipiert. Die Themen und Handlungsstränge für Band zwei und Band drei stehen fest.
Weitere Bände folgen
In Band zwei wird es um ein Verbrechen gehen, dass während einer inklusiven Rocknacht begangen wird. Die Ermittlungen im Bereich der Musiker-Szene und im Milieu Behindertenbetreuung der Stadt Verden stellen Torge und Falk vor große persönliche Herausforderungen und führen letztendlich dazu, dass sich beide beruflich verändern. Dies eröffnet die Möglichkeit, in den weiteren Bänden Falk und Torge als kongeniale Partner dauerhaft ermitteln zu lassen, ohne dass eine „Logik-Brücke“ erklärt, warum Torge in die Kriminal-Fälle von Falk involviert ist.
In Band drei ermittelt Falk als Privatdetektiv in Verden. Torge hat das Backoffice für Falks Detektei übernommen. Falk wird zum Schutz des anonym bedrohten Verdener Bürgermeisters nach einem ominösen Unfall des Amtskollegen der Nachbargemeinde Achim engagiert. Dabei kommt es im Laufe der Ermittlungen zur Aufdeckung eines Subventionsbetruges.